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Pflegekonzept der Sozialstation des
Vereins für Gemeindediakonie Adorf e. V. Die Kernaufgaben der Sozialstation sind:
Ergänzende Leistungen, die als Serviceleistungen angeboten werden:
Die Sozialstation arbeitet nach der bedürfnisorientierten Pflegetheorie der Monika Krohwinkel (in Anlehnung an das Pflegemodell der N. Rooper) und bemüht sich, sämtliche Ressourcen der anvertrauten Patienten zu nutzen um das Leben derer in der eigenen Häuslichkeit zu erhalten und entsprechend den vorhandenen Möglichkeiten zu erleichtern. Den Mitarbeitern ist es wichtig, dass sich die Patienten durch die Pflege wohl fühlen und sich in ihrer Krankheit oder Schwäche angenommen wissen. Aus diesem Grund wird neben den Grundbedürfnissen, wie Pflegen, Essen/Trinken, Ausscheiden und Bewegen ein großes Augenmerk auf die sozialen Bereiche, die Sicherheit und auf den Umgang mit den existentiellen Erfahrungen des Lebens gelegt. Es ist wichtig, neben den abrechenbaren Verrichtungen die Ganzheitlichkeit des Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren und die Würde des Menschen, gerade auch im Alter zu achten. Die Patienten werden definitiv mit der Anrede, dem Familiennamen und mit „Sie“ angesprochen, ausnahmsweise kann einer anderen Anrede durch den Wunsch eines Patienten entsprochen werden. (Es ist in der Dokumentation zu vermerken). Enge Zusammenarbeit besteht mit den Hausärzten der Patienten, den Krankenhäusern, mit den Praxen der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Logopädie, den Podologen, den Apotheken und Sanitätshäusern. Hierfür stehen das Interesse und der Wunsch des Patienten im Mittelpunkt. Jeder Patient erhält einen Pflegevertrag, in dem die vereinbarte Leistung und der Preis, sowie der Kostenträger ersichtlich sind. Die anfallenden Kosten werden am Beginn des Folgemonats nach erbrachter Leistung dem jeweiligen Kostenträger in Rechnung gestellt. Für Leistungen nach SGB XI wird eine Investitionspauschale in der Höhe von 7% der erbrachten, abgerechneten Kosten erhoben, die zum Betreiben der Fahrzeuge und zur Finanzierung der Investitionen eingesetzt wird. Alle verrichteten Leistungen und Befindlichkeiten des Patienten werden dokumentiert. Für jeden Patienten wird eine Pflegedokumentation der Firma DAN –Produkte bereitgestellt, in der sich sämtliche notwendigen Informationen zum Patienten und dessen Krankheitsverlauf befinden. Die Dokumentation wird täglich geführt. Die Mitarbeiter arbeiten mit einem wöchentlich zu aktualisierenden Tourenplan, der eine annähernd genaue Zeitplanung zulässt. Für jede Tour gibt es festgelegte Mitarbeiter, so dass im höchsten Maß Bezugspflege angestrebt ist. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, sich ständig weiterzubilden um den weitestgehend aktuellsten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse in ihre Tätigkeit einfließen zu lassen.
Einzugsbereich Adorf, Bad Elster, Bad Brambach, Mühlental, Rebersreuth, Gettengrün, Bergen, Freiberg, Arnsgrün, Leubetha, Raasdorf, Remtengrün
NS - Ausdehnung ca. 25 km Fahrzeuge
Gebäude
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